Wer zu viel auf einmal will, steht am Ende mit leeren Händen da:

Warum Change-Projekte auf Sicht fahren sollten

Change-Projekte werden von einer Vielzahl unbekannter Variablen begleitet:

  • Wie verhalten sich die Führungskräfte tatsächlich?
  • Passen die vorausgesetzten Marktprognosen?
  • Bleiben die Rahmenbedingungen während des Change-Prozesses die gleichen?
  • Ist das Budget richtig kalkuliert?

Daher gehört das Umsteuern und Korrigieren zum normalen Alltag von Change-Prozessen dazu. Je größer diese Projekte sind, um so schwieriger und auch um so teurer wird das Umsteuern und Korrigieren. Nicht selten entwickeln diese Projekte eine hohe Eigendynamik und kommen zu Ergebnissen, die niemand wollte (z. B. kaum handhabbare EDV-Systeme) oder man startet ein neues Change-Projekt, mit dem die Probleme des laufenden Change-Projektes gelöst werden. Alternativ lässt man Change-Projekte "still und leise" versanden und wendet sich neuen Themen zu. Der kürzlichi verstorbene Change-Experte Prof. Kruse meinte dazu:"Change-Projekte sind aus MItarbeitersicht wie Krankheiten, die nach 3 bis 4 Wochen wieder vergehen".

Zugegeben: Die Darstellung ist pointiert und zugespitzt. Trotzdem: Komplexität mit Komplexität zu beantworten, erschwert nachhaltig die erfolgreiche Steuerung von Change-Projekten. Mit Blick auf Erfahrungen aus der Softwareentwicklung erscheint darum heute eher ein iteratives und agiles Verfahren erfolgversprechender. Kurze Projektzyklen mit regelmäßiger Reflexion und kurzfristigen Anpassungsmöglichkeiten machen ein schnelles Reagieren auf Veränderungen im Change möglich. Denn das Management von Change-Projekten gleicht heute eher eine Navigation durch nebeliges, unbekanntes Gebiet und nicht einer im Vorfeld datailliert geplanten Reise von 2015 bis Vision 2030 mit klarer Festlegung der Zwischenstopps.

Ein Plädoyer für ein solches "Auf Sicht fahren" in Change-Projekten meint nicht, dass man sich von großen Zielen verabschieden muss. Man muss aber mit neuen Begebenheiten, neuen Rahmenbedingungen, neuen Anforderungen rechnen – und das zu jedem Zeitpunkt. Wenn man diese nicht berücksichtigen kann, gelangt man nicht selten zu Ergebnissen, die entweder "veraltet" oder den veränderten Bedingungen nicht mehr angemessen sind.

Der Change im Change ist also Normalität und sollte systematisch in jeder Projektarchitektur berücksichtigt werden.

Wie dies gelingen kann, dafür stellen wir von der dimension21 Ihnen praxiserprobte Change-Konzepte zur Verfügung, die Sie darin unterstützen, Vision und Realität erfolgreich miteinander zu verbinden.

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