Vision und Realität verbinden.

Ein Interview mit der Geschäftsführung.

 

Helge Werner und Dr. Christian Kuhlmann, geschäftsführende Gesellschafter von dimension21 erläutern ihr Verständnis guter Beratung. 

Was symbolisiert für Sie der Name Ihres Unternehmens, „dimension21“?

Helge Werner: dimension21 steht für die unterschiedlichen Dimensionen im Spannungsfeld Mensch und Organisation. Für den einzelnen Menschen in der Organisation eröffnet dimension21 neue Blickwinkel und Sichtweisen. Man muss sich vorstellen können, dass etwas anders sein kann. Das beginnt mit einem Bild im Kopf. In Veränderungsprozessen bricht der Kunde auf, neue Dimensionen zu erfahren. Wobei diese Dimensionen immer einen starken Realitätsbezug haben. Dies verdeutlicht die 21, die auf die Herausforderungen im 21. Jahrhundert – also heute und in Zukunft – verweist.

Wo setzen Sie die Schwerpunkte Ihrer Arbeit?

Dr. Christian Kuhlmann: Wir ermöglichen es Unternehmen und den in ihnen arbeitenden Menschen sich zu verändern, sich weiterzuentwicklen. Unsere Beratungstätigkeit legt dabei besonderen Wert darauf, dass es dem Kunden gelingt, seine Ziele in die Realität umzusetzen: Die eigene Vision mit der Realität zu verbinden: Dieser Grundsatz findet sich in allen unseren Dienstleistungen wieder: Beispielweise reagieren wir in Veränderungsprozessen auf aktuell auftretende Entwicklungen und integrieren diese in den Beratungsprozess. Weiterentwicklung wird für Unternehmen so nicht nur zu einem bloßen Vorhaben, sondern machbar und dadurch erfolgreich. 

Sie nehmen für sich in Anspruch, dass Sie sich in besonderem Maße um Ihre Kunden kümmern. Dabei heben Sie Ihre Professionalität hervor. Wie spürt der Kunde dieses Mehr an Professionalität?

Dr. Christian Kuhlmann: Wir machen einen guten Job. Ob der besser ist, als beim Wettbewerb, muss der Kunde beurteilen. Das ist wie beim Fußball: Ich kann mich viel mit dem Gegner beschäftigen, aber in erster Linie muss die eigene Leistung stimmen. Wir schauen primär danach, unsere Leistungen zu optimieren. Eine Form unserer Professionalität besteht darin, das eigene Verhalten und Handeln zu reflektieren und gegebenenfalls zu verändern.

Zweiter Punkt: Wir arbeiten in klaren Prozessen und Strukturen und betten unsere Arbeit in den Ablauf des Betriebes ein. Beispiel: Eine neue Führungsmannschaft hatte Stress. Die Geschäftsführung empfahl ein Training zum Thema Zusammenarbeit und Konfliktlösung. Wir haben schnell erkannt, dass die Geschäftsführung Teil des Prozesses war und sie den Beratungsprozess integriert, was ursprünglich nicht so vorgesehen war. Das ist unsere Stärke: Wir können schnell analysieren, wo der Zugang zu einer Lösung liegt. Wir sagen dem Kunden dabei klar, was wir denken. Ohne Gefälligkeitsurteile und als Partner auf Augenhöhe.

Helge Werner: Unsere Professionalität zeigt sich auch in der Qualität und Vielfalt unserer Beraterinnen und Berater. Und unsere Organisation entspricht der eines professionell geführten Unternehmens: Wir sind immer erreichbar und halten eigene Seminarräume vor.

Sie betonen, dass Erfolg nicht ohne Anstrengung zu haben ist. Welche Form der Leistungsbereitschaft erwarten Sie von Ihren Kunden?

Dr. Christian Kuhlmann: Persönliche Veränderung hat schöne Momente und schafft Zufriedenheit. Sie bedeutet aber auch Schweißarbeit und tut manchmal weh. Das machen wir unseren Kunden klar. Methoden kann man in Büchern nachlesen und lernen. Um aber beispielsweise persönliche Impulsivität unter Kontrolle zu bringen, muss man Zeit investieren, sich Feedbacks aussetzen; Veränderungen werden nicht nur auf positive Resonanz stoßen. Für diese Prozesse ist eine professionelle Beratung oft unverzichtbar.

Sie garantieren echte Nachhaltigkeit der Verhaltensentwicklung. Wie erfüllen Sie dieses Versprechen?

Helge Werner: Wir setzen speziell Level K2 ein – die meines Wissens konsequenteste Methode zur Umsetzung des erlernten Wissens in der Praxis. Wir garantieren eine Verhaltensänderung in der Gruppe. Für die Einzelperson können wir das natürlich nur sicherstellen, wenn der Mensch sich verändern will und bereit ist, Veränderung zuzulassen. Wir arbeiten auch mit dem Instrument Insights Discovery. Eine der derzeit am weitesten entwickelte Methode, um Persönlichkeitsstrukturen zu bestimmen. Ein weiteres effektives Arbeitsmittel ist die Entwicklungskartei, die für die Teilnehmenden erstellt wird und deren Entwicklungsstände transparent macht. Eine Führungskraft aus einem produzierenden Unternehmen hat die Veränderung in einem Satz auf den Punkt gebracht: „Ich hätte am Anfang nicht gedacht, dass so viel Veränderung möglich ist.“

Ihren Ansatz beschreiben Sie als Hilfe zur Selbsthilfe. Können Sie das verdeutlichen?

Helge Werner: Es gibt keine Standardlösungen. Der Kunde muss die für ihn richtige Lösung finden – und die wird immer individuell sein. Dabei helfen wir ihm, indem wir Fragen stellen, Verhalten spiegeln oder auch mal provozieren. Letztlich führt die Beratung dazu, dass der Kunde am Ende des Prozesses in der Lage ist, ähnliche Herausforderungen selbst zu bewältigen. Schon die Phase der Auftragsklärung kann deshalb manchmal für den Kunden eine harte Wegstrecke sein. 

Was kann der Kunde am Ende erwarten?

Dr. Christian Kuhlmann: Zunächst bekommt er das, was wir gemeinsam als Ziel vereinbart haben. Der definierte Auftrag ist erfüllt. Darüber hinaus unterstützt jeder durchgeführte Auftrag den Kunden darin, ähnliche Situationen eigenständig zu meistern. Die Weiterentwicklung der Selbsthilfekompetenz steht hier im Ergebnis. Dass schafft nicht nur Sicherheit, sondern stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Und nicht zuletzt: Die Erzeugung geldwerten Nutzen durch unsere Dienstleistungen.