Sinnstiftende Organisationen: Utopie oder Realität?

Neue Formen der Organisation von Unternehmen werden seit längerem gefordert. Unternehmen sollen nicht nur agil, sondern auch sinnstiftend sein. Gerade Leistungsträger wollen heute mit ihrer Arbeit nicht nur Erfolg, sondern auch Sinnhaftigkeit verbinden. Sie wollen auf Augenhöhe angesprochen werden und bei zentralen Themen mitentscheiden und mitgestalten.

Viele Unternehmen sehen die damit verbundene Veränderungsnotwendigkeit, sind sich aber unsicher, wie man diese in die Praxis umsetzen kann. Frederic Laloux, ehemaliger Partner von McKinsey, hat in seinem Buch "Reinventing Organisations" (2015) verschiedene Organisationen aus dem Profit- und Non-Profit-Bereich dargestellt, die sich praktisch auf den Weg gemacht haben, um mehr Gestaltungsmöglichkeiten, Abbau von Hierarchien und sinnstiftende Führung zu ermöglichen.

Er unterscheidet dort vier Entwicklungsstufen von Organisationen:

1. Tribale Organisationen
2. Traditionelle Organisationen
3. Moderne Organisationen
4. Postmoderne Organisationen

Die Entwicklung sinnstiftender Organisationen beschreibt Laloux als weitere Stufe der Entwicklung: Die integrale-evolutionäre Stufe. Diese Organisationen besitzen keine Machthierarchien, kennen keine Organigramme und adaptieren sich eigenständig an veränderte Marktbedingungen.

Lesen Sie hier mehr... über die Entwicklungsstufen und die vier zentralen Prinzipien des Managements und der Entscheidungsfindung die Laloux für die intergrale-evolutionäre Entwicklungsstufe benennt.